Kommt dir das aus deinem Betrieb bekannt?
Die meisten Handwerksbetriebe, mit denen wir sprechen, haben kein Qualitätsproblem – sondern ein Anfrageproblem. So merkst du es im Alltag:
Auftragslage wie eine Achterbahn
Woran du es merkst: Im Frühjahr bist du ausgebucht, im Winter hat der Kalender Löcher.
Im Alltag: Im November telefonierst du alte Kunden ab, ob nicht doch noch etwas zu tun ist, damit deine Leute beschäftigt sind.
Anfragen, die nur Zeit kosten
Woran du es merkst: Viele wollen nur einen Preis hören: „Was kostet der Quadratmeter?“
Im Alltag: Samstag Aufmaß beim Kunden, Sonntag das Angebot geschrieben, und am Ende nimmt er das billigste von fünf.
Portal-Leads, um die sich fünf Betriebe streiten
Woran du es merkst: Du zahlst für Kontakte, die gleichzeitig an deine Mitbewerber gehen.
Im Alltag: Du rufst nach zehn Minuten zurück, und der Kunde hatte schon drei andere Handwerker am Telefon.
Abhängig von Empfehlungen
Woran du es merkst: Bleiben die Empfehlungen aus, bleibt auch das Telefon still.
Im Alltag: Ein Stammkunde oder ein befreundetes Gewerk empfiehlt dich nicht mehr weiter, und plötzlich fehlen zwei Monate Arbeit.
Werbung, von der keiner weiß, was sie bringt
Woran du es merkst: Anzeige im Wochenblatt, Bandenwerbung, ab und zu ein Post. Aber niemand kann sagen, welcher Auftrag daher kam.
Im Alltag: Die Rechnung für die Anzeige kommt jeden Monat, und auf „Wie sind Sie auf uns gekommen?“ antwortet trotzdem jeder mit „Weiß ich nicht mehr“.
Keine Zeit für Marketing
Woran du es merkst: Tagsüber Baustelle, abends Angebote und Rechnungen. Marketing bleibt liegen.
Im Alltag: Die Website ist seit Jahren unverändert, das Google-Profil hat eine Handvoll Bewertungen, und die Konkurrenz sieht man bei Facebook überall.